Lieben Kollegen, Sponsoren, Saurer-Fans,

Freude herrscht.
Ohne Komplikationen konnten Armin Kneubühler und ich heute auf dem Grundbuchamt gemeinsam mit Michael Breitenmoser, Chef WerkZwei von hrs, die Kauf-Dokumente unterzeichnen, welche uns nun endgültig und unumstösslich zu EIGENTÜMERN der Halle im Presswerk machen. Seit heute Dienstag, 13.12.16, 10.30 gehört das DEPOT also uns!!

Seit der Unterzeichnung des Kaufvertrages im August 2015 waren beide Parteien einander „versprochen“, hrs musste die Hallenhülle restaurieren, und wir versprachen, bei abgenommener Arbeit eine Million zahlen.

Heute ist also das Eigentum auf uns übergegangen, nachdem unter der zupackenden Leitung von Armin und der fachkundigen Beratung von Ernst Forrer unsere Freiwilligen viel geleistet haben, aber auch die von hrs beauftragten Handwerker das ihrige leisten mussten. Dach teilweise ersetzt, teilweise geflickt, heute nochmals die Qualität durch eine Sondierexpertise bestätigt; Wände aussen repariert, innen geputzt und loser Putz herausgefräst, Sockel gestrichen, Gestelle eingebaut, Tore verbreitert und ersetzt; alle Fensterscheiben ersetzt und die Rahmen revidiert, Boden geflickt, Trafostation eingebaut und Beleuchtung komplett erneuert. Eine tolle Idee, die LED-Streifen an den Dachträgern. Gibt einen Hammereffekt!

Ein Riesentraum, ein Challenge, aber auch eine grosse Ungewissheit am Anfang, und heute stehen wir vor dem realisierten Traum. Ich danke vorallem Armin und Ernst, aber auch dem Freiwilligentrupp, die das Ganze erarbeitet haben, sowie unseren vielen Sponsoren, die das Depot sehr grosszügig finanzierten.

Herzliche Grüsse

Ruedi Baer

 

 

Unser Depot von Aussen

 

 Depot von Aussen: Detail Fenster & Tor

Depot, provisorisch gefüllt, mit der tollen LED-Beleuchtung.

Mustag 16 Kopf 

Programm Internationaler Museumstag 2016 für Saurer Museum und Partner

Am Sonntag, 22. Mai feiern wir den internationalen Museumstag, der unter dem Motto „Entdecken Sie Ihr Lieblingsmuseum – Schweizer Museen – Unvergleichliche Vielfalt“ steht. Diese Aussage passt in hohem Masse auf unsere technischen Museen am Bodensee. Das Saurer Museum organisiert deshalb Shuttle-Fahrten mit Oldtimer-Postautos zu ein paar dieser unvergleichlichen Museen.

      Erster „Kurs“ ab Saurer Museum  nach DEPOT und weiter nach Altenrhein (Fliegermuseum), dann zurück nach DEPOT und Museum.

      Zweiter „Kurs“ ab Saurer Museum nach DEPOT und weiter nach Romanshorn, mit Halt bei Autobau und Locorama, dort wenden und zurück via Autobau, via DEPOT zum Museum.

      DEPOT (unsere Baustelle für das neue Schau-Depot im WerkZwei in Arbon) wird also öfters angefahren als die anderen Haltestellen.

      Wir fahren ab Beginn bis Fiirabed (Erste Fahrten ab Saurer Museum um 10 Uhr, letzter Rundkurs 16 Uhr ab Saurer-Museum). Fahrdauer Altenrhein ca. ½ h, Romanshorn etwas weniger, d.h. eine Tour in ca. 1 Stunde. Wir machen keinen fixen Fahrplan, es heisst einfach „Abfahrt stündlich oder nach Ansage“.

      Fahrkosten: keine (es wird aber im Auto ein Kässeli für freiwillige Spenden aufgestellt)

Das Saurer Museum zeigt den ganzen Tag seine Ausstellung, die Web- und Stickmaschinen werden im Betrieb sein und produzieren Handtücher, Frottéstoffe und gestickte Bordüren. Die Partnermuseen Locorama, autobau und Fliegermuseum haben ihre normalen Sonntags-Programme.

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Liebe Freunde des Saurer Museums

Am Wochenende bin ich aus Dubrovnik zurückgekehrt. Ich war dort an der Konferenz „Best in Heritage“ eingeladen. Das war für unser Museum und für mich persönlich ein herausragendes Ereignis. Deshalb der kleine „Werbetext“ in eigener Sache.

In Dubrovnik waren Ende September 2015 rund dreissig Museen und Kulturerbe-Projekte eingeladen, welche im Jahr 2014 in einer bedeutenden Jurierung ausgezeichnet worden waren. Es gibt international etwa dreissig solche Jurierungen und damit etwa 300 Preisträger weltweit. Das Saurer Museum gehört dazu, dank dem Europäischen EMYA*-Silletto-Preis 2014. In Dubrovnik durfte der Museumsleiter, Ruedi Baer das Saurer Museum und seine Botschaft vorstellen und zuhören, was andere machen. Es war beeindruckend, ja fast überwältigend. Da war das chinesische Nationalmuseum in Nanjing, das Victoria & Albert von London, das Toyota-Museum aus Japan, der Rostov Kremlin  aus Russland und weitere Projekte und Museen aus Iran, aus den USA, Japan, Kanada und ganz Europa vertreten. Grosse, umwerfende Projekte mit Riesenbudgets, aber auch kleine und kleinste Initiativen, die durch besonderes Engagement aufgefallen sind.

Am Schluss der dreitägigen Konferenz bewerteten alle Teilnehmer die präsentierten Projekte unter dem Aspekt „the Project with the most important influence“ . Das Saurer Museum wurde auf den dritten Platz befördert. Das Saurer Museum in Arbon gehört jetzt ganz offiziell zum „Club of Excellence“ der international breit abgestützten Stiftung „Best in Heritage“. Für ein im Vergleich kleines Freiwilligen-Museum eine ganz unglaubliche Auszeichnung.

*) EMYA = European Museum of the Year Award

Ich bin immer noch ganz überwältigt. Ich lege in paar Logos bei, vielleicht wollen oder können Sie / Du eines davon verwenden. Ebenfalls liegt die Ernennungsurkunde bei.

Herzliche Grüsse

Ruedi Baer

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Der Bericht unseres Präsidenten Ruedi Baer:

Liebe Freunde,

Mit einer riesigen Freude darf ich Euch mitteilen, dass wir in Tallinn den Silletto-Preis gewonnen haben. Dies ist die höchste Auszeichnung, die ein Museum in Europa für „Verdienste mit Freiwilligenarbeit und für die Gemeinschaft“ erhalten kann.

Der Weg zu diesem Preis war nicht einfach. Nachdem Wolfgang Meighörner, der Direktor der Tiroler Landesmuseen, mich ermuntert hatte, uns zu melden, begann ich, mich für diesen Wettbewerb zu interessieren. Eine Bewerbung mit über 70 Seiten folgte. Das EMF (European Museum Forum), als Schirmherrin des EMYA, akzeptierte die Bewerbung, und ab dann ging es Schritt für Schritt weiter. Zuerst waren es mehrere hundert Museen, dann vielleicht noch hundert, welche im Laufe 2013 genauer angeschaut wurden, inkl. Inspektion durch ein Jury-Mitglied, dann erhielten wir die freudige Botschaft, zu den Finalisten zu gehören.